Thailands Festivals im Mai

Im Mai gibt es in Thailand eine ganze Reihe von Festivals und Events, manche über ganz Thailand verteilt (wie das fröhliche Rocket Festival und die Fruchtmärkte), andere ganz spezifisch aus einer Region stammend, wie das Pang Sida Butterfly Watching Festival.

Bun Bang Fai (Raketenfest)

Das Rocket-Festival (Raketen Festival) steht nun schon seit Jahrzehnten auf dem thailändischen Event-Kalender; es findet immer im Mai zur Regenzeit statt. Das Bun Bang Fai RocketRaketenfest wird nur von den Lao(ten) begangen, einer ethnischen Gruppe im Norden Südostasiens, von denen 10 bis 15 Millionen in Thailand leben. Ursprünglich feierten die Laoten zu diesem Zeitpunkt das uralte Regenfest, dass in Isaan im Nordosten Thailands schon seit Jahrhunderten begangen wird und den Regengott Phraya Thaen gütlich stimmen sollte. Er sollte genau so viel Wasser vom Himmel schicken, dass die unmittelbar bevorstehende Pflanzsaison und die jungen Reispflänzchen optimal versorgt werden würden.

Dieser Wunsch ist heute aktueller denn je. Zwar gehörte der Nordosten Thailands immer schon zu den ärmsten Regionen des Landes. Doch die aktuellen Umwelteinschnitte haben hier noch zusätzlich große Probleme verursacht: Der Klimawandel lässt die Trocken- und Dürreperioden länger und intensiver werden, der Boden verdichtet sich zunehmend und das Grundwasser sinkt oder ist verschmutzt. Damit der fruchtbare Nordosten Thailands nicht zu einer Wüste wird, bedarf es weiter großer Anstrengungen – und eben der Überzeugung und des Zuspruchs der Bevölkerung, die mit dem Raketenfest auch den Wunsch nach anhaltender Fruchtbarkeit ihrer Heimat verbinden. Jeder Besuch bei diesem Festival ist also auch ein Zeichen von Solidarität mit der Region.

Raketenfestival ThailandDennoch stehen beim Raketenfestival natürlich Lebensfreude und Spaß im Vordergrund. Thailänder aus der ganzen Provinz Isaan und speziell aus Yasothon fertigen eigene Raketen und lassen sie jeweils am Sonntag steigen, oft als Teams – wessen Rakete fehl zündet, wird auch gerne mal in den Schlamm geworfen.

Professionelle Thai-Tänzer runden die Festlichkeiten visuell ab, ursprünglich, um die Urahnen milde zu stimmen.

Insgesamt dauert das Raketenfest drei Tage: Der erste ist meist der Musik gewidmet. Für Backpacker in Thailand ist dies eine wunderbare Gelegenheit, bei den vielen Musikveranstaltungen eine völlig neue Kultur und Tanzkunst kennenzulernen. Am zweiten Tag werden in Paraden die schönsten Wägen, sowie Tänzer und Tänzerinnen gekürt. Auf den farbenprächtig gestalteten Wägen werden auch die Raketen zu den beabsichtigten Abschussplattformen gebracht.

RaketenwagenAm dritten Tag folgt der Raketenabschuss – und natürlich: Wer am weitesten schießt, gewinnt. Die Bag Fai sind traditionell mit einer mit Schwarzpulver gefüllten Bambusröhre ausgestattet, die aber heutzutage häufig aus Kunststoff gefertigt wird. In jedem Fall müssen die Teilnehmer ihre Raketen selbst bedienen und abschießen.

Dabei treten Raketen verschiedener Durchmesser jeweils gegeneinander an; sie können Längen von bis zu neun Meter erreichen, was das Ganze spektakulär, aber auch etwas riskant macht. Zwar sind noch so gut wie nie Querschläger in die Menschenmengen gesaust – ein wenig Abstand ist aber empfehlenswert. Für zusätzliche Sicherheit und Schutz vor Bränden ud Unfällen sorgen die örtlichen Feuerwehrmänner und Mitglieder des Militärs, die bei jeder Abschussrampe wachen.

Längst sind die Raketen so professionalisiert, dass sie mehrere 1000 Meter in die Höhe steigen und extrem weit fliegen können. Die Jury prämiert aber nicht nur die erreichte Höhe oder Weite, sondern auch die Ästhetik der Rauchspur.

Thailand im Mai

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Yasothon und der Nordosten Thailands

Der Besuch des Raketenfests ist für Backpacker in Thailand und Rundreisende die perfekte Gelegenheit, um den seltener besuchten, aber sehr sehenswerten

Korat Hochebene

Die Korat Hochebene

Nordosten Thailands einen Besuch abzustatten. Yasothon ist von Bangkok aus etwa 550 Kilometer entfernt; allerdings gibt es weder eine direkte Bahn- noch Flugverbindung. Der allerbeste Weg, diese Strecke zurückzulegen, ist also ein Mietwagen. Auf keinem anderen Weg bekommt man außerdem den landschaftlich faszinierenden Nordosten so nah und eindrucksvoll zu sehen wie aus dem Auto.

Wer am Flughafen Bangkok ankommt, kann (und sollte) seinen Wagen direkt dort buchen; alternativ gibt es in der Innenstadt ebenfalls diverse Möglichkeiten (Versicherung nicht vergessen!). Einige der Straßen können holprig sein, weshalb sich besonders robustere Fahrzeuge wie Pick-Ups zur Anmietung eignen. Je früher man abfährt, desto mehr Zeit bleibt für die vielen Sehenswürdigkeiten entlang des Weges!

Über Saraburi führt eine recht bequeme, mehrspurige Straße nach Pak Chong, die dann in Serpentinen gewunden auf das bereits im Isaan liegende Korat-Plateau führt – mitten in einem der prächtigsten Naturschutzgebiete im Inland Thailands.

Nördlich der Stadt Korat liegt Phi Mai; der nahebei beheimatete Khmertempel ist eine längeren Reisestopp mehr als wert. Wer möchte, gönnt sich unterwegs eine Übernachtung etwa in Khon Kaen, der Hauptstadt des Landkreises Mueang Khon Kaen. Dort warten ausgezeichnetes Essen, Hotels und Hostels aller Preisklassen und sogar ein lebendiges Nachtleben. Ab hier muss man einer etwas holprigen Fahrt rechnen! Nicht selten beanspruchen auch Wasserbüffel die “Vorfahrt”. In Yasothon angekommen, sollte man sofort an einer geschützten Stelle beim gebuchten Hotel parken; denn das gesamte Festival über, mit Freitagmorgen angefangen, sind die Straßen der Stadt gesperrt.

Raketen auf dem FestivalErst beim morgendlichen Flanieren wird klar, welchen Stellenwert das Festival in diesem Städtchen hat; überall wimmelt es von Menschen, die Bühnen, Lautsprecher aufstellen oder die prächtigen Paradewagen und hölzernen Abschussrampen in Position bringen. Anschließend fangen die antretenden Raketenteams bereits mit dem Feiern an; sobald die Sonne untergeht, werden die Straßen mit Volksmusik beschallt und Bun Bang Fai nimmt seinen Lauf. Die unglaublich lange Parade mit Vertretern aus ganz Isaan beginnt früh am kommenden Morgen und mündet anschließend in ein großes Fest. Sonntag werden dann die Raketen abgeschossen, die man vorher im Phaya Thaen Public Park besichtigen kann.

Auffällig sind die symbolhaften Dekorationen an den Raketen: Elefanten, Drachen und Pferde schmücken sie und helfen neben der Flugstatik dabei, einen der begehrten Preise heim zu bringen.
Hebt allerdings eine Rakete gar nicht erst von der Erde ab, wird der “Verantwortliche” traditionell unter dem Gelächter der Zuschauer in die nächste Schlammpfütze bugsiert.

Königliche Zeremonie des Pflügens ( Raek Na-Fest )


Königliche Zeremonie des Pflügens ( Raek Na-Fest )
Wer eine Reise ganz in den Nordosten bei der Planung des Backpacking in Thailand nicht ganz mit eingeplant hatte, aber dennoch die Bedeutung der anstehenden Reispflanzung für das Selbstverständnis dieses Landes erleben möchte, sollte die Königliche Zeremonie des Pflügens vor dem Grand Palace in Bangkok nicht verpassen.

Jedes Jahr wird hier in Anwesenheit eines Mitglieds der königlichen Familie und vor etwa 30.000 Besuchern symbolisch der Sanam Luang mit heiligen Ochsen aufgepflügt und mit Reissamen bestreut. In einer symbolischen Zeremonie wird außerdem der kommende Ernteertrag prophezeit (bedingt durch die damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen, vor allem, wenn der Kronprinz anwesend ist, kann es zu Einschränkungen für Besucher kommen; das erfährt man aber rechtzeitig vor Ort). Eingerahmt wird dieser symbolische Akt mit besonders köstlichen kulinarischen Angeboten.

Historisch betrachtet vereint diese Zeremonie, die in fast allen südostasiatischen Ländern begangen wird, zwei kulturelle Stränge.

Zeremonie des Pflügens Die Phra Ratchaphiti Pheutcha Mongkhon ist die buddhistische Art, die Samen und kommenden Reispflanzen zu segnen. Die zweite Segnung, Charot Phra Nangkhan Kan, umfasst die ganze Pflanze und ist eine brahmanische Tradition. Aus letzterer stammen auch die historischen Wurzeln des Festtages, die bis weit vor den Buddhismus reichen.

In den 1920er Jahren geriet die Zeremonie in Vergessenheit, wurde aber 1960 unter dem gegenwärtig amtierenden König Bhumipol Adulyadej wiederbelebt. Meist nimmt heute der Kronprinz Maha Vajiralongkorn daran teil. Ebenfalls anwesend ist ein brahmanischer Zeremonienmeister.

Wann genau die königliche Zeremonie des Pflügens stattfindet, legt der Astrologe des königlichen Haushalts fest; er hält sich dabei an den thailändischen Mondkalender. Einmal verkündet, erlässt das Kabinett für dieses Datum einen Feiertagserlass. Manchmal wird dieser Feiertag auch als Farmer’s Day bezeichnet. Dies hat noch eine eigene Bewandtnis, die nicht göttlich, sondern ganz irdisch ist. Noch immer wird die Landbevölkerung Thailands in vielen Dingen sozial und infrastrukturell benachteiligt; massiv Landflucht ist die Folge. Mit diesem Ritual bekräftigt der König sein Vertrauen in die Bauern und Landarbeiter. Ihre Position für die Versorgung der ganzen Nation wird hervorgehoben und zelebriert.

Raek Na-Fest

Zu Beginn der Feier wird der Zeremonienmeister darum gebeten, eines von drei Stücken Stoff (Sarongs) von einem bedeckten Tablett zu wählen. Abhängig von der Länge des gewählten Stoffes wird eine Vorhersage bezüglich der zu erwartenden Regenmenge gemacht; am idealsten ist das mittellange Tuch.

Anschließend werden zwei zuvor vom König als heilig erklärte Ochsen vor ein (ebenfalls gesegnetes) hölzernes Joch gespannt und graben eine genau festgelegte Anzahl an Furchen um. In diese werden die Reiskörner gestreut, herbeigebracht von vier Frauen mit goldenen Körben, die dann genau vor dem königlichen Palast austreiben sollen. Nach ihrer Arbeit wird den Ochsen Futter auf Tabletts angeboten. Sie können wählen zwischen Reissamen, Sesam, Heu, grünen Bohnen, Wasser und anderen Köstlichkeiten. Abhängig von ihrer Wahl werden ebenfalls Voraussagen über den Ernteerfolg getroffen – doch nicht nur das. Trinken sie etwa einen eigens gebrauten Reis-Whiskey, ist dies ein gutes Omen für die Wirtschaft und die Finanzen des Landes. Nach der Zeremonie werden Anteile der Reissamen verteilt; vor allem Bauern mischen sie gerne in ihre eigene Aussaat.

Frucht-Märkte

Frucht Markt Chanthaburi
Von der Aussaat zur Ernte: Die östlichen Provinzen Rayong, Chanthaburi and Trat sind genau zu dieser Zeit für ihren üppigen Ertrag an tropischen Früchten bekannt. Sind diese auf ihrem Reifehöhepunkt angelangt, werden Märkte abgehalten, auf denen einheimische Bauern und Gärtner, aber auch Privatpersonen diese Früchte zusammen mit anderen lokalen Produkten verkaufen.

Obwohl diese speziellen Märkte weder an Feiertagen stattfinden, noch von einem offiziellen Event begleitet werden, sind sie doch für Backpacker in Thailand immer wieder ein “Fest”. In vielen Orten werden kleinere Paraden veranstaltet, zu denen Wägen mit den schönsten Frucht- und Blumenarrangements durch die Straßen ziehen.

Vom Früchte naschen zum Inselhopping in Thailand

Beim Backpacking in Thailand mal zwischendurch ein paar fruchtige Tage einzulegen und nebenbei einige der schönsten, nahezu tropischen Inseln des Landes zu entdecken – dafür eignet sich das mit dem Auto etwa vier Stunden (315 km) und mit dem klimatisierten Bus etwa sechs Stunden von Bangkok entfernte Trat perfekt.

Ko Chang – nur einen Katzensprung von

Ko Chang – nur einen Katzensprung von Trat entfernt

Auch die im Osten an der Grenze zu Kambodscha gelegene Stadt selbst eignet sich super für den Strandurlaub in Thailand, mit ihren weißen, weichen Stränden am Golf von Thailand. Hier ist der Ozean türkis-blau ud kristallklar, Kokosnussbäume wippen in der Brise und eine artenreiche Wildnis erwartet Naturliebhaber. Wer außerdem noch etwas Kultur mitnehmen möchte, der kann die Jahrhunderte-alten Tempel Wat Buppharam oder Wat Yotha besuchen.

Zuerst aber sollte man beim Backpacking in Thailand Trat wegen seiner kulinarischen Delikatessen ansteuern. Hier gibt es an jeder Ecke Thai Food Köstlichkeiten auf höchstem Niveau – und im Mai die bereits erwähnten, tropischen Frucht-Angebote… Farben, Formen und Sorten, die in der westlichen Küche völlig unbekannt sind. Durian, Salacca, Rambutan (mit Litschis verwandt) und diverse, saftige Pflaumenarten stechen sofort heraus. Zwischen Mai und Juni öffnen viele Bauern für Besucher ihre Türen, geben einen einzigartigen Einblick in die tropischen Anbaubedingungen und bieten ihre Ernte zu sensationellen Preisen an (hier am besten nicht feilschen). In Trat findet auch eine zweitägige Parade statt, das Trat Fruit Festival, meist zwischen dem 13. und 15. Mai. Dann dreht sich alles nur um Früchte und deren Gebrauch.

Nach dessen Besuch kann man die einmalige Gelegenheit zum preiswerten Inselhopping in Thailand nutzen. 52 Inseln in allen Größen bieten sich für eine Besuch an. Neben dem wunderschönen Ko Chang sind Koh Chang Noi, Ko Kham (perfekt zum schwimmen und tauchen!), Ko Klum (für Hobbyfischer), Ko Kradat (perfekte Sandstrände), Ko Laoya (Geheimtipp für Strandfreunde und Korallenschnorchler), Ko Mak (einsame Buchten), Ko Ngam (interessante Felsenformationen), Ko Phrao (schön schattig mit vielen Kokosnussbäumen) und Ko Rang (perfekt für Vogelliebhaber) in jedem Fall einen Abstecher wert.

Pang Sida Schmetterlings-Festival


Pang Sida Schmetterlings-Festival
Zwischen dem 01.Mai und 30. Juni sind im Pang Sida National Park mehr als 300 Schmetterlingsarten in ihrem natürlichen biologischen Habitat unterwegs. Tausende dieser grazilen Wesen lassen sich im Sonnenschein an den reichlich vorhandenen Wasserläufen und kleinen Teichen nieder. Sie bieten eine wunderbare Gelegenheit, den Pang Sida Nationalpark zu besuchen und zu erlaufen.

Nicht nur für Schmetterlings-Enthusiasten sind die vielen angebotenen Workshops, Führungen und Trainings interessant, die von den Spezialisten im Pang Sida Nationalpark angeboten werden. Hier erfahren die staunenden Besucher, wie man Schmetterlinge am besten beobachtet und klassifiziert. Ausstellungen informieren zu Lebensräumen und Verhalten, speziell ausgeschilderte Wege geben einen tieferen Einblick – und ganz nebenbei lernt man so noch einen der schönsten Nationalparks Thailands kennen.

Pang Sida Schmetterlings-FestivalAm besten lässt sich das mit einigen Tagen Übernachtung verbinden – ausgezeichnete Campingmöglichkeiten bieten Backpackern in Thailand budgetfreundliche Übernachtungen. Wer es gerne komfortabler mag, findet Bungalows vor. Ein kleines Restaurant ist ebenfalls vorhanden.

Pang Sida ist in jedem Fall eine eigene Reise Wert. Seit 1982 ist dieses Gebiet von 844km² zum Nationalpark ernannt; und nicht nur das: der Park selbst liegt im Dong Phayayen-Khao Yai Forest Complex, der von der UN zum Weltkulturerbe erklärt worden ist. Im Park findet sich üppiger, grüner Dschungel, Berge mit beeindruckenden Talformationen und Abhängen, Grasland und natürlich die für die Gegend berühmten Wasserfälle. Quer durch den Park sind wunderbare Spazier- und Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ausgezeichnet. Wer sie konsequent durchwandern möchte, ist mit einer Woche Besuchszeit gut bedient.

Tiere im Pang SidaTierliebhaber werden immer wieder auf bunt gefiederte Vögel, Reptilien, aber auch auf große Säugetiere wie Tiger, Elefanten oder Hirsche stoßen. Die Parkleitung stellt auf Anfrage auch Listen zur Verfügung, damit der Erstbesucher weiß, wonach er Ausschau halten kann.

2005 und 2006 wurden zudem 20 siamesische Krokodile mit Erfolg in den Parkt eingewildert. Diese gefährdete Spezies kann nur extrem selten bewundert werden, da von ihnen weltweit nur noch einige Tausend leben.

Naturliebhaber faszinieren vor allem die verschiedenen Wasserstellen des Parks, allen voran der 10 Meter hohe Pang Sida Wasserfall, der nur von einer schmalen Straße etwas über anderthalb Kilometer von der Parkverwaltung aus zu erreichen ist. Er führt das ganze Jahr über Wasser, ist aber am eindrucksvollsten während der Regenzeit (was Pang Sida National Parkfür jeden Wasserfall in Thailand gilt). Vom Pang Sida Wasserfall führt ein 2,4 km langer Weg zum Namtok Pha Takien Wasserfall und darüber hinaus.

Wer dieses Naturschauspiel fallenden Wassers gerne einmal bei Sonnenaufgang miterleben möchte – vor allem während des Schmetterlings Festivals – sollte es sich auf dem Huai Nam Yen Campingplatz bequem machen, der neben dem ebenfalls so heißenden Wasserfall eingerichtet wurde. Von dort führt ein bequemer Fußweg zum Huai Nam Yen Wasserfall, der sich mit viel Umherschauen in etwa einer Stunde zurücklegen lässt. Zwei weitere sehr lohnende Wasserfälle sind der Thap Sung und der Thap Thewa Wasserfall.

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