Koh Ngam Yai und Koh Ngam Noi

Koh Ngam Yai als mittlere und Koh Ngam Noi als kleinere Insel finden sich als Teile des Muko Chumphon Nationalparks in der Provinz Chumphon und sind nicht nur ein ideales Tauchziel, sondern bieten darüber hinaus auch großartige Schnorchel-Möglichkeiten. Beide Inseln, die südlich vom Thung Wue Laen Strand liegen, sind dafür bekannt, dass es hier die Erlaubnis gibt, die beliebten Schwalbennester für die bekannte Schwalbennestsuppe zu sammeln. Zahlreichen und wunderschöne Unterwasserhöhlen sowie einzigartige und flach gehaltene Korallenriffe, die rund um die Inseln liegen, laden zu ausgedehnten Touren im Wasser ein. Das Bild wird durch die reiche Artenvielfalt an Fischen abgerundet. Farbenfrohe Unterwasserwasserbewohner wie Papageifische, Barrakudas, Weißrücken-Anemonenfische, Falterfische, Meeresschildkröten, Shrimps, Nacktschnecken, Seeigel und Riesenmuscheln bevölkern die Riffe.

Der Barrakuda ist da das geeignete Stichwort, um auf die atemberaubende Unterwasserwelt einzugehen. Ein Fisch, über den sicherlich ebenso viele ‘Horrorgeschichten’ wie von Haien erzählt werden. Doch wie verhält es sich damit? Was ist Legende, was Wahrheit? Der Barrakuda ist definitiv ein Raubfisch. Und Barrakudas stehen im Ruf, Menschen aus dem Nichts anzugreifen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht jeder Barrakuda angriffslustig ist. Viel hängt dabei davon ab, wie groß das Tier ist. Gerade die kleineren Barrakudas werden im Normalfall nur eine Attacke vortäuschen, um entweder den potenziellen Gegner zu verscheuchen oder sich schnell davon zu machen.
Und wie bei Hunden gilt: es lässt sich gut erkennen, ob Sie ein Barrakuda angreifen will oder nicht. Sehen Sie ein Tier, das wegen seines starren Blicks schon angsteinflößend wirkt, dass eine Schnappbewegung mit seinem spitzen, hechtartigen Maul vollführt, sollten Sie davon ausgehen, dass zeitnah eine echte Attacke folgt. Und dem sollten Sie entgehen, da der Biss eines Barrakudas gewaltige Wunden ‘produziert’ und die Biss-Stelle – anders als beim Hai – nicht glatt verläuft, sondern er das Fleisch aus dem Körper reißt. Menschen, die von einem Barrakuda angegriffen wurden, berichten aber einhellig davon, dass der Raubfisch nur eine Attacke gefahren hat und danach weggeschwommen ist – was ihn wieder von Haien unterscheidet. Für Sie gilt also, auch unter Wasser warten Gefahren, denen Sie aber durch entsprechende Vorsicht entgehen können. Dabei gilt: lassen Sie den Schmuck im Hotel, denn gerade blinkende Gegenstände ziehen die Aufmerksamkeit des Barrakuda auf sich!

Reiseangebote

Dadurch, dass die Riffe in diesem intakten Ökosystem sehr flach gehalten sind und schon in sehr geringer Tiefe die Unterwasserwelt ihre volle Schönheit entfaltet, sind beide Insel perfekt geeignet für Anfänger beim Tauchen und Schnorcheln. Große Erfahrung ist hier nicht die Grundvoraussetzung, um die Faszination der Riffe hautnah zu erleben.

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