Schwimmen mit den Gabelschwanzseekühen oder Seeschweinen bei Ko Libong

Trang

Wenn Sie nach Thailand reisen, werden Sie der englischen Sprache mächtig sein. Und dann erschließt sich Ihnen auch der schöne Reim ‘Swim with the Dugong – at Ko Libong!’ – schimme mit den Seekühen – in Ko Libong. Und das ist hier auf Ko Libong weit mehr als nur ein Reim – es ist gelebte Realität. Bei gut organisierten Touren können Sie von morgens 7 Uhr bis nachmittags um 16 Uhr den Hat Yao Pier verlassen, um mit dem Boot aufzubrechen – zu einer unvergesslichen Fahrt!

Und egal wo Sie auch stehen oder verweilen, Sie werden in Trang immer mit den Seeschweinen oder Gabelseeschwanzkühen in Berührung kommen. Es gibt keine Straße, wo keine Abbildungen der seltenen Tiere zu finden sind. Es handelt es sich hierbei um einer Art Wahrzeichen der Region. Denn als das haben sich diese sanften Meeressäugetiere herauskristallisiert – übrigens ein Meeressäuger, der oft fälschlich für die Meerjungfrau gehalten wurde.

Ko Libong – reich an Seegras und darum reich an Seekühen

Rund um Ko Libong finden die Gabelschwanzseekühe perfekte Lebensbedingungen vor. Seegras in Hülle und Fülle sorgen dafür, dass der große Hunger der Tiere gestillt werden kann. Und hier auf Ko Libong können Sie diese Tiere nicht nur sehen, Sie können sogar mit ihnen schwimmen!

Rund einhundert Tiere zählt die Population, die sich hier bei Ko Libong niedergelassen hat. Es sind nur noch rund 100 Tiere, weil das Fleisch als Delikatesse und gedankenlosen Seefahrern galt und weil der Aberglaube vorherrscht, die Zähne der Tiere würden Glück bringen. Die Tränenflüssigkeit dieser sanften Meeressäuger galt als Liebestrank, mit dem man die Angebetete oder den Angebeteten auch gegen seinen Willen ‘gefügig machen’ könne. Grund genug für gewissenlose Jäger, das Tier zu jagen.

Mit den Seekühen schwimmen – es gehört Glück dazu

Sie brauchen die Zähne der Tiere nicht, um Glück zu haben. Das größte Glück ist es eher, wenn Sie mit den Tieren, die absolut friedfertig sind, schwimmen können. Dann dürfen Sie sich Glückspilz nennen! Diese Tiere beobachten zu dürfen, ist tatsächlich eine Glückssache. Und doch: dem Glück lässt sich nachhelfen.

Glücklicherweise neigen die Tiere dazu, die Insel zwischen Ao Pan Yang und Na Ban, wo sie riesige Mengen an Seegras finden können, recht häufig aufzusuchen. Der Hunger zieht sie quasi dort hin. Darum bieten alle Resorts auf Ko Libong auch Bootsfahrten zu den bekannten Arealen an, wo die Tiere mit hoher Wahrscheinlichkeit gesichtet werden können. Und dabei wird sehr umsichtig agiert: das Boot stoppt die Motoren und geht vor Anker, denn der röhrende Lärm der Motoren würde die Tier nur erschrecken und in die Flucht treiben. Und ab dem Moment, da die Anker ins Wasser gehen, heißt es ‘warten’. Und hoffen. Denn Seekühe müssen, wenn sie atmen wollen, an die Wasseroberfläche und das passiert beim Fressen recht häufig.

Das Warten auf die Seekühe von Ko Libong – Überraschungsgäste inklusive

Häufig gestaltet sich die Wartezeit auf die Seekühe recht kurzweilig. Immer wieder sind es Meeresschildkröten und Delfine, die sich dazu entscheiden, spontan aufzutauchen. Quasi als Überraschungsgäste oder ‘Anheizer’ während der Wartezeiten auf den Main Event – die Gabelschwanzseekühe.

Wenn Sie die Sichtung der Seekühe wirklich zu 100 Prozent umweltbewusst gestalten wollen, verzichten Sie auf den Bootstrip und besteigen den  Meter hohen Batu Pute Berg. Auch von dort aus lassen sich die sanften Tiere gut sehen und das ohne in ihren Lebensraum einzudringen.

Doch Ko Libong eignet sich auch aus anderen Gründen als perfekte Destination für die Reise nach Thailand. So sind die Inseln eine beliebte Zwischenstation für Zugvögel, die den kalten Winter in Russland und Sibirien hinter sich lassen wollen. Das ist auch der Grund, warum in der Region von Laem Chuhoi ein absolutes Jagdverbot ausgesprochen wurde. Bei einer Bootsfahrt nach Laem Chuhoi legt gewöhnlich einen kurzen Zwischenstopp bei Hin Tok ein. Das ist ein Gebiet, das aus halb untergetauchten Bäumen besteht, auf deren Zweigen die Vögel auf der langen Reise rasten. Hier werden dann viele Speicher in Kameras und Smartphones oder Tablet schnell für atemberaubende Natur-Selfies an ihre natürlichen Grenzen getrieben, denn es sind wahrlich einmalige Bilder, die es hier zu schießen gilt.

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