Ko Similan… und wertvolle Tipps fürs erste „Liveaboard“

Thailand für Schnorchler & Taucheinsteiger

Wer gerne und oft taucht, weiß sogenannte „Liveaboard“-Exkursionen zu schätzen. Liveaboard bedeutet, mit einem größeren Schiff auszufahren, auf diesem eine oder mehr Nächte zu verbringen und so in kurzer Zeit verschiedenste Inseln in Thailand und abgelegene Tauchstellen zu erkunden.

Die Vorteile des Liveaboard beim Tauchurlaub in Thailand liegen auf der Hand: Es können weiter entfernte, unbewohnte Inselparadiese erforscht werden, die zu betreten aufgrund der Naturschutzverordnungen zudem unmöglich wäre. Zudem legen erfahrene Cruise-Führer die jeweiligen Besuchszeiten der einzelnen Ausflugsziele so, dass die Stoßzeiten der Tagesausflügler umschifft werden. Nicht zu vergessen ist auch der finanzielle Aspekt, wichtig für alle, die mit fixem Budget beim Backpacking in Thailand unterwegs sind: Im Verhältnis zu Einzeltouren sind Liveaboards das beste Preis-Leistungsverhältnis – und man spart an Übernachtungen sowie Essen und Trinken auf der Insel! Inselhopping in Thailand ist zudem nirgendwo so komfortabel wie beim organisierten Liveaboard.

Vom Schiff aus Schnorcheln in Thailand ist eine völlig neue Erfahrung

Für Schorchler gibt es diesen Service, aus mir unerfindlichen Gründen, bisher wirklich selten. Die Similan-Inseln in Thailand machen da eine große und faszinierende Ausnahme. Hier finden sich Anbieter, die die mehrtägige Bootexkursion speziell für Rucksackreisende in Thailand anbieten, die nur schnorcheln wollen und noch keinen Tauchschein besitzen.

Die Location ist ja auch perfekt gewählt: In der Umgebung der Similan-Inseln finden sich fast unberührte Korallenriffe nahe der Oberfläche und eine äußerst variantenreiche Artenvielfalt an Fischen und Schildkröten. Das azurblaue, kristallklare Wasser lässt viel Weitsicht zu und ist ausgesprochen warm; perfekt also auch für Kinder und Familien.

Darüber hinaus gehören die Similan Inseln zu den schönsten tropischen Paradiesen der Welt und sind zu Recht seit 1983 zum Nationalpark erklärt worden; hier finden sich einige der schönsten Strände Thailands.

Tauchen in Thailand

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Das Archipel liegt entlang der Westküste der Andamansee im indischen Ozean, etwa 100km nordwestlich von Phuket. Insgesamt umfasst der Nationalpark 140 km²; 16 km² davon ist Landmasse, bestehend aus neun einzelnen Inseln, daher auch der Name: Similan ist das Malaywort für „neun“: Ko Bon, Ko Bayu, Ko Similan, Ko Payu, Ko Miang, Ko Payan, Ko Payang, and Ko Huyong (von Tauchlehrern werden sie oft ganz entspannt einfach Inseln 1 bis 9 genannt). Sie sind vor etwa 65 Millionen Jahren aus Magma-Aufwallungen entstanden. Die Aufwürfe sind allerdings längst von Gletschereis und der See abgeflacht worden.

Die Verwaltung des Nationalparks befindet sich auf Ko Miang. Ich würde jedoch Ko Similan als Ausgangspunkt für Backpackreisende in Thailand und angehende Schnorchelprofis empfehlen.

Die „Insel Acht“ als Ausgangspunkt: Ko Similan

Blick aufs Meer von Ko Similan
Ko Similan, die auch Insel Acht (Ko Paed) genannt wird, ist mit knapp vier Quadratkilometern (4,5 km in Nord-Süd- und 1,6 km in Ost-West-Richtung) die größte der neun Inseln. Sie bietet eine abwechslungsreiche Topographie und viele wunderschöne Buchten, so dass sie sowohl beim Schnorcheln als auch Sonnenbaden eigentlich nie überfüllt wirkt.

Wer mit einem passionierten Taucher unterwegs ist – auch hier enttäuscht Ko Similan nicht. Die im Westen der Insel liegenden „Fantasy Rocks“ bieten auf einer Tauchtiefe zwischen sechs und 40 Metern spannend geformte Felsenformationen, die mit Weichkorallen, Gorgonienfächern und Seelilien bewachsen sind. Diverse, schillernde Fischarten profitieren von diesem Unterwasserbiotop; Zackenbarsche, viele Süßlippen, Rotfeierfische, Schnapper und Makrelen gehören hier zu den täglichen Sichtungen. An guten Tagen (und die sind häufig) kommen Mantras und Walhaie auf Sichtnähe heran.

Wer ganz am Anfang mal einen Überblick über die Ausdehnung und tropische Schönheit dieses Nationalparks gewinnen möchte, steigt auf die beeindruckende Felsformation, die zum Wahrzeichen der Insel geworden ist und „das Segel“ genannt wird.

Ko Similan

Aus etwa 244 Metern kann man die massiven, oft steilen Felsformationen und Granitberge sehen, die gemeinsam mit den makellos weißen Stränden die einzigartige Landschaft der Similan Inseln formen. Schöne Strände hat Thailand viele; derart ausgefallen und natürlich abwechslungsreich geformte selten. Überall entlang der Buchten sind Riesensteine zu finden, die von den Wellen konstant geformt werden. Im Inland bewächst ein fruchtbarer, tropischer Regenwald die Inseln, der sich ebenfalls für (ökologisch sanfte) Ausflüge anbietet.

Es ist das ausgeklügelte, sehr komplexe Ökosystem der Similan Inseln, das deren Charme für den Tauchurlaub in Thailand genauso ausmacht wie für das ausgiebige Schnorcheln. Ein intaktes, artenreiches Korallenriff kann nur bestehen, wenn viele Faktoren ideal ausgeglichen sind: Temperatur, Licht, Wellengang und Gezeiten, Nährstoffe und Salzgehalt im Wasser sowie Sedimentbildung. Hier, in der Andaman See spielen diese Faktoren auf geradezu verblüffend optimale Weise ineinander – auch einer der Gründe, warum viele Backpacker tatsächlich Biologen und Geologen auf Forschungsreise sind.

Innerhalb des Nationalparks wachsen die „deep water“ Korallenriffe bis auf 30 Meter hinunter; die Transparenz des Wassers erlaubt eine so gute Lichtdurchlässigkeit, dass diese an sich sehr seltenen, langen Riffe mit all ihren Bewohnern und den lebenswichtigen Seeanemonen hier recht häufig auftreten. Daneben gibt es andere Korallenarten, die zwischen 8 und 15 Meter nach unten wachsen.

Schnorcheln und Tauchen auf den Similan Islands

Schnorcheln und Tauchen auf den Similan Islands

Für völlige Schnorchel-Neulinge ist Ko Similan das absolut optimale Ziel zum Schnorcheln in Thailand – allem voran die „Donald Duck“ Bay, die einen der berühmten Ente ähnlich sehenden Felsen beherbergt.

Vor der Buchung eines Liveaboards sind ein bis zwei Akklimatisierungstage zur Gewöhnung an die Ausrüstung, das eigene Tempo etc. eine gute Idee. Danach gilt es, sich für eine der Liveaboards-Schnorcheltouren zu entscheiden. Die Kosten liegen immer bei etwa 350 bis 400 Euro; einer der bekanntesten Anbieter, die (deutschsprachigen) Andaman Snorkel Discovery, berechnet für vier Tage etwa 380 €uro.

Bei der Auswahl der Anbieter gelten die gleichen Regeln, wie wir sie schon im ersten Teil dieses „Tauchen in Thailand“-Specials erläutert haben – und es kommen noch ein paar dazu, die eigentlich ebenfalls für jedes Schnorchel- und Tauchabenteuer auf einer Liveaboard-Expedition gelten:

  • Das Kabinenboot und die Sanitäranlagen sollte ansprechend, sauber und geräumig sein. Die Möglichkeit einer Besichtigung vor Buchung ist selbstverständlich. Wichtig für Menschen, die es gerne privat haben: Gibt es auch Einzelkabinen?
  • Die Schnorchelplätze sollte bewusst so ausgesucht sein, dass die Kernzeiten der Tagestouristen vermieden werden oder diese gar nicht von den regulären Speedbooten angefahren werden.
  • Bei der expliziten Schnorchel-Expedition sollten nur Schnorchler und keine Taucher an Bord sein. So ergibt sich ein natürlicher Rhythmus und die Guides können sich ganz aufs Schnorcheln konzentrieren.
  • Der Preis sollte all-inklusiv sein, also alle Übernachtungen, Vollpension, alkoholfreie Getränke, Schnorchel-Ausrüstung (Maske, Schnorchel, Flossen) und mindestens eine neue Location pro Tag bieten. Dazu gehört ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen schönen Stränden (in Thailand für Backpacker einfach dazugehörig) und idealen Tauchstellen.
  • Die Guides sollten alle Englisch sprechen können und die notwendige Erfahrung auf Wasser mitbringen
  • Ein guter, sicherer und zuverlässiger Liveaboard-Anbieter wird alle Fragen gerne und geduldig beantworten. Eine der meist gestellten aber gleich vorab: Es gibt um die Similan-Inseln keine aggressiven Tiere; kommen sie näher, sind sie einfach neugierig. Aber es gibt ein paar giftige. Darauf, und welche das sind, wird jeder gute Schnorchelguide vor dem Absetzen hinweisen.
  • Professionelle Liveaboard-Anbieter verfügen über eine Reihe von Sicherheitseinrichtungen an Bord, die sie bereitwillig demonstrieren. Dazu gehören Schwimmwesten, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Sauerstoff, Rettungsinseln und Ringe, Funk, GPS und Tiefensonar. Bei der obligatorischen Bootseinweisung sollte auf ihre Nutzung gesondert eingegangen werden.

Praktische Tipps für die mehrtägige Schnorcheltour

Selber muss daran denken, auf die Tour Badekleidung, Handtücher, Sonnenschutzmittel, Sonnenbrille/ Sonnenhut, Geld, leichten Pulli oder Jacke und natürlich Fotoapparat mitzunehmen. Der Rest des Gepäcks kann meist bei den Veranstaltern bis zur Rückkehr aufbewahrt werden. Achtung: Die Sonne brennt auf dem Wasser stärker als an Land; man sollte sich vor allem am ersten Tag nicht zu lange der Sonne aussetzen!

Viele Schnorchelanfänger mache auch den Fehler, zu wenig zu trinken – denn obwohl der Körper vom Nass umgeben ist, verliert er aufgrund der sportlichen Anstrengung mehr Flüssigkeit als sonst. Deshalb ganz wichtig: An Bord viel trinken – und damit sind nicht Kaffee und Bier gemeint! Ebenfalls essenziell: Trockene Ohren, damit es nicht zu Ohrenentzündungen kommt. Die Ohrmuscheln nach jedem Schnorchelgang gut abtrocknen. Wenn es abends einmal feuchtfröhlich wird, sollte man doch niemals unter Alkoholeinfluss und dann noch alleine im Dunkeln schnorcheln.

Nach der Fahrt ist im Gegensatz zum Restaurantbesuch in Thailand durchaus ein Trinkgeld üblich, das zwischen den Crew-Mitgliedern aufgeteilt wird. Ein Betrag von 500 Baht hat sich etabliert.

Ko Similan ein TraumzielTauchen in Thailand: Auch hier ist Ko Similan ein Traumziel

Während Freunde und die Familie schnorcheln, wird Tauchern auf Ko Similan natürlich alles andere als langweilig: Hier warten faszinierende Tauchgründe bei einer durchschnittlichen Tiefe von 25 Metern auf alle Level von Tauchexpertise. In nicht wenigen Tauch-Guides wird der Similan Marine National Park sogar zu den besten Tauchplätzen überhaupt gezählt; fürs Tauchen in Thailand gehört er in jedem Fall zum „Muss“.

Natürlich kann man ebenfalls ein Liveaboard für Taucher nutzen; oder Tagesausflüge zu Zielen in der Umgebung machen. Wer nur eine einzige Tour machen will oder kann, sollte sich allerdings für den etwas längeren Weg nach Richelieu Rock entscheiden (siehe unser letzter Beitrag).

Hier die beliebtesten Hot-Spots, die man beim Tauchen in Thailand rund um Ko Similan nicht verpassen sollte:

  • Anitas Reef, im Osten der Inseln Nummer 5 und Nummer 6. Ein sanft geschwungenes Riff mit sandigem Grund erstreckt sich etwa 300 Meter vom Süden nach Norden und endet am südlichen Ende in dramatischen Steinformationen. Auf etwa 20 Metern beginnt es interessant zu werden; hier warten Aale, Thunfisch und Makrelen, riesige Muränen und Seenadeln.
  • West of Eden ist einer Tauch-HotSports auf den Similan Inseln selbst. West of Eden gehört zum felsigen westlichen Teil der Insel Nummer 7. Dort warten an den tiefer gelegenen Tauchplätzen (unterhalb 25 Metern) eine Vielzahl an harten und weichen Korallengärten sowie riesige Fächerkorallen. Garnelen jagen ihre Beute, während Schildkröten auf der Suche nach Essen neben dem Riff schwimmen, begleitet von Hummern und Clownfischen. Außergewöhnlich!
  • Deep 6 ist etwas für erfahrene Taucher, da man hier wirklich nach Strömungen Ausschau halten muss. Dieser steinerne Teil der Insel Nummer 7 ragt weit ins Wasser hinein und schafft so zusätzlich konstante Wirbel. Herausfordernde Bedingungen also, die aber einer ganzen Reihe interessanter Arte optimaler Lebensbedingungen schaffen – vor allem Weißspitzen-Riffhaie lassen sich hier super beobachten.
  • Turtle Rock, nicht weit von der „Donald Duck“-Bucht auf Insel Nummer 8, ist an sich nicht spektakulär, eignet sich aber wunderbar fürs Tauchen bei Sonnenuntergang oder nachts.

Weitere spektakuläre Tauchplätze sind North Point, Christmas Point & Three Trees, Breakfast Bend, Fanatsy Reef (alle 10m bis 40m) und Elephant Rock (15m bis 40m).

Perfekt als Abwechslung zum Schnorcheln: Ein Ausflug in den Regenwald

Als Abwechslung zum SchnorchelnDas Tierleben auf Ko Similan ist beeindruckend. Im inländischen Dschungel gibt es vor allem Vögel zu sehen, die fast überall anders sehr selten geworden sind, wie etwa die Nicobar-Taube.

Generell gibt es hier viele bunt schillernde Tauben, Seeadler und Königsfischer. Etwa 39 Vogelarten leben auf den neun Inseln. Größere Säugetiere allerdings finden sich weniger, aufgrund des Frischwassermangels. Dennoch leben innerhalb des Parks mehr als 25 Arten, 16 davon Fledermäuse. Hinzu kommen 22 Arten Reptilien und Amphibien, eine davon die vor Ort berühmte haarige Landkrabbe, die sich überall auf den Inseln ausgebreitet. Sie ist nur eines der Anzeichen, dass das bestimmende Element auch an Land das Meerwasser ist.

Wer sich für Natur und Tiere interessiert, sollte unbedingt einen Safari-Tag in den Tauchurlaub in Thailand mit einplanen. Auf Ko Miang sind ausgezeichnete Bedingungen zur Tierbeobachtung geschaffen worden. Die Insel bietet zwei strahlend weiße Strände, die durch einen Gehweg miteinander verbunden sind, der genau durch den tropischen Dschungel führt.

Unser „Trekking-Tipp“ auf Ko Similan: Der entspannte, zweieinhalb Kilometer lange Trail von der Nguang Chang zur Horseshoe Bucht. Wer vorher die Zustimmung der Park-Ranger einholt, kann dabei auf den verlassenen Leuchtturm der thailänsichen Navy klettern. Von dort hat man einen exzellenten Blick über die Similan Inseln und die faszinierenden Farbvariationen des Meerspiegels.

Unterkünfte auf Ko Similan und Ko Miang

Sowohl auf Koh Miang als auf Ko Similan kann man übernachten. Auf Ko Miang warten 25 Bungalows mit Klimaanlage auf Schnorchler und Taucher, die es etwas komfortabler mögen. Sie werden von der Verwaltung des Nationalparks betieben und sind während der Hauptsaison sehr schnell ausgebucht. Hier wartet auch das kleine Touristen-Zentrum darauf, Besuchern mit allen möglichen Informationen zu Tagesausflügen auf Wasser und Land zur Seite zu stehen.

Daneben ist ein kleines Restaurant mit typischem, thailändischen Gerichten angesiedelt. Darüber hinaus gibt es hier keine Bars oder Cafés – der Schwerpunkt liegt tatsächlich auf der Natur, dem Tauchen und Schnorcheln.

Alternativ finden sich sowohl auf Ko Miang als auch auf Ko Similan bequeme, saubere Zelte in einem angenehm geräumigen Campingareal. Sowohl Zelte als auch Bungalows können bis zu 60 Tage im voraus verbindlich gebucht werden. Übrigens: Auch die thailändische Prinzessin liebt die Zurückgezogenheit der Similan Inseln und unterhält auf Ko Miang eine (streng bewachte) Residenz.

Praktisches: Die beste Reisezeit und Anreise nach Ko Similan

Die beste Reisezeit ist, wie immer beim Backpacking in Thailand, klimaabhängig. Das Klima auf den Similan-Inseln ist tropisch und die Temperaturen das ganze Jahr über warm. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 27 ° C mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 83%, ebenfalls das ganze Jahr über.

Der thailändische Sommer beginnt Mitte Februar und endet im Mai, die Regenzeit beginnt Mitte Mai und der Nationalpark ist offiziell ab dem 16. Mai bis zum 15. November geschlossen. Die Andamanensee kann während dieser Monate ziemlich rau sein, weshalb weder Tauch- noch Schnorchel-Fahrten zu diesem Zeitpunkt angeboten werden. Die heißesten Monate sind in der Regel im April und Mai. Dann erreichen die durchschnittlichen Temperaturen 30 bis 36 ° C.

Die Hochsaison für den Tourismus in diesem Teil von Thailand beginnt im November und endet im April. Die beste Zeit, um die Tauchplätze der Similan Inseln zu besuchen, liegt zwischen Februar und April: Dann kann man sich besten Wetters fast gewiss sein, die See ist ruhig und noch dazu sind weniger Touristen unterwegs.

Die Similan Inseln liegen in der Andamanensee etwa 65 km vor der Küste der Phang Nga Provinz und 100 km von der Insel Phuket an der thailändisch-malaiischen Halbinsel entfernt. Boote nach Similan fahren vom Tap Lamu Pier, das 60 km nördlich von Phuket Flughafen und 10 km südlich von Khao Lak liegt. VIP-A / C Busse fahren täglich von Bangkok Southern Bus Terminal nach Khao Lak; von dort fahren preiswerte Taxis direkt zum Lamu Pier.

Von Phuket kommend fährt ein Bus direkt vom Phuket Busbahnhof nach Khao Lak; man kann dann an der Tap Lamu Pier Kreuzung südlich von Khao Lak aussteigen. Der nächstgelegene Flughafen ist Phuket International Airport. Es gibt Direktflüge von/ nach Kuala Lumpur – Malaysia, Singapur, Hong Kong, Australien und Bangkok – Thailand. Es gibt auch private Tour-Boote, die täglich von Tap Lamu Port zur Parkverwaltung des Similan National Parks ( also Insel Nummer 4) fahren. Die Boote fahren nur einmal täglich, relativ früh morgens ab; die Fahrt dauert 3 ½-4 Stunden. Sie fahren jeweils einmal mittags und nachmittags zurück. Dieser Service ist von Mai bis November nicht verfügbar.

Ein Wort zum Umweltschutz

Tauchen in Thailand – und generell Backpacking in Thailand oder an einem anderen Ort auf der Welt – bedeutet immer auch, Verantwortung zu übernehmen für die Spuren, die man in der Natur hinterlässt. Diesbezüglich gibt es beim Tauchen in Thailand speziell ein paar Regeln zu bedenken.

Korallensammeln ist natürlich grundsätzlich verboten; das gleiche gilt aber auch für das Berühren. Tour-Guides sind dafür sensibilisiert, ihren Gästen eine strikte ‚hands off the coral‘-Botschaft mitzugeben – und achten auch unter Wasser sehr darauf, dass sie eingehalten wird. Diese Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung des Nationalparks und den privaten Touren-Anbietern ist essenziell, um gleichzeitig das biologische Gleichgewicht der Similan Inseln zu erhalten und dennoch das Tauchen zu gestatten. Tauchen in Thailand findet selten in so klaren, sauberen Tauchgründen statt wie hier; das ist hauptsächlich den Tour-Guides zu verdanken und man sollte ihnen in dieser Hinsicht das Leben so einfach wie möglich machen.

Beim Backpacking in Thailand fällt an vielen Stellen auf: Der Umweltschutz ist alles andere als perfekt in diesem Land, wiewohl das Niveau an staatlichem Naturschutz das anderer süd-ost-asiatischer Staaten bei weitem übertrifft. So ist etwa das extrem schädliche Dynamitfischen gänzlich verpönt. Auf der Similan Insel Nummer 1 gibt es ein Schildkröten-Rettungsprogramm, einer der Gründe, warum die Insel für Besucher geschlossen ist. Immer wieder werden bestimmte Areale für Taucher off-limits gesetzt, damit die Korallenriffe sich erholen können. Dies mindert aber das Tauch- und Schnorchelvergnügen keinesfalls – die Guides wissen Bescheid und weichen auf andere , interessante Plätze aus. In allen gut besuchten Buchten hat die thailändische Marine Bojen installiert, so das ankommende Liveaboard-Boote und Tagestouren nicht in den Korallenriffen ankern müssen.

Lange waren die Similan-Inseln tatsächlich unberührte Paradiese – sie langen einfach zu weit weg vom thailändischen Festland, um sie effizient mit den normalerweise eingesetzten Booten zu erreichen. Das hat sich massiv verändert; die heutigen Fährendienste haben leistungsstarke Motoren auf Booten, mit denen mehr Menschen transportiert werden können. Das bedeutet auch: Mehr Umweltbelastung. Und da man als Backpacker in Thailand einer dieser Touristen ist, sollte man der damit einhergehenden Verantwortung voll und ganz nachkommen.

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