Thailand: Nach wie vor ein sicheres Reiseland

Die Anschläge in Hua Hin, Phuket, Krabi, Trang und Surat Thani vom August 2016 haben natürlich selbst in langjährigen Thailand-Fans Zweifel ausgelöst, ob ihr Lieblingsreiseland noch sicher ist. Natürlich lässt sich diese Frage nicht abschließend beantworten. Doch mit einigen eigenen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich nach wie vor ein unbesorgter Urlaub in Thailand verbringen.

Freiwilliger Eintrag in die Krisenvorsorgeliste der deutschen Botschaft in Bangkok

Deutsche Botschaft in Bangkok

Deutsche Botschaft 9 South Sathorn Road, Bangkok 10120 Tel:. 02-287 9000 In Notfällen Tel.: 081 8456224

Deutsche Botschaft in Bangkok

Ein Tipp vor ab: Wer vorhat, sich länger in Thailand aufzuhalten und sicher gehen will, kann sich inzwischen sogar online und passwortgeschützt bei der deutschen Auslandsvertretung in einer Deutschenliste gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes registrieren lassen. Diese Eintragung in die Krisenvorsorgeliste ist freiwillig, aber empfehlenswert. Sie hilft der deutschen Botschaft in Bangkok, in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen zu können. Auch wer sich ungern “nachverfolgen” lässt, kann dennoch weiterhin anonym durchs Land reisen und lediglich die eigene e-Mail-Adresse hinterlassen. Über diese wird man auch in regelmäßigen Abständen automatisiert aufgefordert, die eigenen Angaben zu bestätigen oder zu aktualisieren.

So bleibt jede Begegnung freundlich

In Thailand laufen selbst Straßenproteste oft so friedlich ab wie ein Volksfest.

Es gibt eigentlich nur eine Gelegenheit, bei der Thai wirklich aus der Haut fahren und ihrerseits zum “Risiko” werden – wenn man Anlass dazu gibt, dass sie ihr Gesicht verlieren und ihre Ehre verletzt wird. Dann kann auch der besonnenste Thai sehr ungehalten werden. Davon abgesehen kommt es nur sehr selten zu ausschreitenden Diskussionen mit Thailändern; ihre Kultur sieht öffentlichen oder gewalttätigen Streit einfach nicht vor.

Allerdings erwarten sie dieses de-eskalierende und friedensstiftende Verhalten auch von anderen, Zugezogenen wie Reisenden. Wer also seinerseits laut wird und einen Thai vor den Augen und Ohren anderer beschimpft oder anklagt, wird schnell gebeten werden, die Örtlichkeiten zu verlassen. Auch deshalb kann es besser sein, eine Verhandlung – zum Beispiel im Falle von offensichtlich überhöhten Preisen – einfach abzubrechen und sich nach Alternativen umzusehen, statt auf dem eigenen Vorteil zu bestehen. Der beste Schutz vor ungehaltenen Thailändern lautet immer: respektvoll blieben und nicht die Stimme erheben.

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