Unter Wasser atmen will gelernt sein – in Tauchschulen in Thailand

Wer sich dazu aufrafft – und das sollte man auf jeden Fall einmal in seinem Leben getan haben – Thailand zu besuchen, der sollte das nicht getan haben, ohne die sensationelle Unterwasserwelt kennengelernt zu haben. Ja, das ist nun ausnahmsweise einmal nicht nur eine “sanfte Anregung”, sondern heute geht es um eine Aufforderung an Sie! Wenn Sie Spaß am und im Wasser haben, aber noch nicht das Tauchen erlernen durften, so sollte sie es nicht nur lernen, eigentlich MÜSSEN Sie es erlernen! Die Welt, die sich dadurch eröffnet, die werden Sie niemals vergessen – gerade dann nicht, wenn Sie in den Genuss kommen, Thailands Unterwasserwelt erleben zu dürfen. Das, was sich Ihnen dabei eröffnet, ist eine grandiose Erfahrung fürs Leben.

Koh Tao – das Taucher Paradies Thailands

Spricht man vom Tauchen, denkt eigentlich jeder Mensch unverzüglich daran, dass es Druck auf die Ohren gibt, ein unangenehmes Gefühl, auf einem Bein hüpfen, weil Wasser sich im Gehörgang heimisch fühlt. Teuer, Wasser in den Ohren, dunkel, beklemmend und schwer kompliziert – so lauten häufig die Gedanken vor dem ersten Schritt und jeder Taucher ist froh, sich für den ersten Schritt davon gelöst zu haben. Teuer? Für umgerechnet 200 Euro können Sie einen Kurs buchen – auf Koh Tao! Tauchen ist schwer und unmöglich zu erlernen? Völlig unbegründete Bedenken, denn nach drei Tagen wird jeder, auch ein mäßiger Schwimmer, fit für die Unterwasserwelt sein. Ja, man kann unter Wasser atmen und es wird ein grandioses Gefühl sein. Im Grunde unbezahlbar. Schwerelosigkeit erleben, das feinste Wasser, türkisblau und eine Fischwelt, die Sie selbst im Zoo so noch nicht gesehen haben. Jede anfängliche Angst wird binnen weniger Minuten unter Wasser vergessen. Sie ist einfach weg. Wie jeder Gedanke ans Festland oder an die Sorgen was passiert, wenn die Flasche mit der Atemluft Leck wäre.

Tauchen im Thailand Urlaub erlernen und erleben

Doch genug der Schwärmerei und wenden wir uns den Hard-Facts zu: Wie geht es? Bevor man ins Wasser des Ozeans geht, steht natürlich das Lernen und der Umgang mit den Geräten an. Die Theorie, wie beim Führerschein, kommt nun einmal stets vor der Praxis. So auch beim Open Water Diving – auch als PADI bekannt. Und das findet nun einmal, zur eigenen Sicherheit, im Pool statt. Dort wird die Atemtechnik erlernt, es wird die Ausrüstung en detail erklärt – für jedermann verständlich – und natürlich auch, wie man mit den Mitstreitern unter Wasser zweckmäßig kommuniziert. Und das alles ist natürlich besser in einem Pool zu handeln, der an der tiefsten Stelle 2,5 Meter Tiefe misst als im Meer, wo es unter einem selbst 25 und mehr Meter in die Tiefen geht.

Was zählt? Zuerst wählt man sich einen Tauchpartner aus, mit dem man sich auch später im Meer blind verstehen muss. Dem muss man vertrauen können und drum wählt man da sehr gewissenhaft aus. Dass darf auch gerne der eigene Partner sein – sofern man nicht den Verdacht hegt, er wolle einen selbst “durch die kalte Küche restentsorgen”. Ja, so sind sie, die Taucherscherze. Aber ernsthaft. Gerade Paare, die gemeinsam das Tauchen erlernen, erleben sich auf eine völlig neue Weise und das im Wissen, man ist extrem aufeinander angewiesen. Eine tolle Randerfahrung. Zu Beginn geht es im Pool, nachdem die Theorie absolviert ist, darum, das Gleichgewicht zu halten. Gleichgewicht unter Wasser halten? Ja, und das ist nicht ganz so einfach, wie es sich anhört. Die Linie zu halten ist elementar wichtig, um die eigene Richtung zu halten. Nach diversen Fehlversuchen, die aber dazu gehören, ist aber auch das absolviert. Und mit jedem Schritt, den man näher an den Schein kommt, wächst das Gefühl, stolz auf das Geschaffte zu sein. Sitzt die Theorie und die Pool-Praxis, dann geht es zu den ersten kleinen Tauchgängen ins Meer. Und wer das erleben darf, den wird es nie in seinem Leben loslassen – mit oder ohne Kamera im Tauchgepäck. Die Bilder des ersten Ganges wird man niemals vergessen! Und ebenso nicht das Gefühl, wie müde man nach dem Tauchen ist und sich doch fühlt, als würde man auf Wolken schweben.

Vorsicht! Suchtgefahr: Tauchen!

Wer den OWD Schein hat und das Tauchen erlebt, der wird mehr wollen. So war es quasi bei jedem Tauchen  und so darum geht es dann weiter mit dem AOWD – dem Advanced Open Water Diving. Hängt man das direkt an, entfällt die lästige Theorie und es wird sofort getaucht – bis runter zu 30 Metern Tiefe. Grandios. Doch Obacht: Der Tiefenrausch ist nicht zu unterschätzen, denn man fühlt sich beim Erreichen von 30 Metern wie betrunken und einfach unschlagbar. Aber leider nicht selten auch unsterblich und dann wird es halt auch gefährlich. Selbstüberschätzung ist nie ein guter Berater. Hat man die Tiefe absolviert, geht es darum, sich unter Wasser zurecht zu finden. Danach taucht man getreu seine Neigungen – Landschaft erkunden oder Fische beobachten – und den Abschluss bildet eigentlich stets das Highlight schlechthin: Das Nachttauchen. Nachts ist es unter Wasser dunkel? Ja und nein, denn die fluoreszierenden Fische, das leuchtende Plankton und Dinge, die man nicht zuordnen kann, die aber trotzdem leuchten, sind eine atemberaubendes Erlebnis!

Koh Tao – Schatzsuche und Höhlentauchen inklusive

Wer das Tauchen in den Tauschulen auf Thailand erlernt, der kommt häufig in den Genuss, eine Art Geocaching unter Wasser zu erleben, das Fotografieren unter Wasser zu lernen und nach Schätzen, in Wracks oder in Höhlen zu tauchen. Und das Ganze zu Preisen, die wirklich nicht sonderlich schmerzen, wenn man im Urlaub ist: 9.800 Baht für den PADI Schein und der AOWD für aditionale 8.500 Baht – zusammen also rund 400 Euro und die sind es auch wert! Die Ausrüstung ist auf einem technisch grandiosen Stand, der Tauchlehrer sind mehrsprachig – auch Deutsche sind dabei – und es gibt Wifi, damit man den Lieben daheim vorschwärmen kann.

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