Die Beleuchtung im Inneren ist dämmrig im besten Fall – die meisten Kammern liegen im stockdunkeln und können nur mit mitgebrachten Taschen- oder Stirnlampen erkundet werden. Dort, wo sich besonders beeindruckende Stalagmiten und Stalaktiten oder gar welche der Kristallformationen finden, gibt es zwar einige Lampen, aber auch diese reichen nicht aus, um wirklich gute Bilder zu machen. Ein Guide mit Gas-Lampe bietet sich also in jedem Fall an und die 200 Baht tun nicht wirklich weh.
Von der Chiang Dao Höhle wird der Guide Sie zu verschiedenen anderen Höhlen führen, die bis zu 500 Meter unter der Erde liegen. Wenn Sie unter Klaustrophobie leiden, sollten Sie diesen Part besser auslassen, denn Sie passieren enge Kammern und müssen sich teilweise durch sehr enge Passagen durchzwängen.
Offener und auch alleine zu bewältigen ist die Tham Phra Non Höhle in der Nähe des Eingangs und damit auch für einen kurzen Besuch geeignet.
Rund um die Höhle
… finden Sie allerlei, um eine schöne Zeit zu verbringen. Im blauen Fischteich gleich vor der Höhle können Sie die kunterbunten Karpfen füttern, das soll gutes Karma bringen. Hinter dem Teich steht ein kleiner Tempel und hinter diesem verstecken sich einige uralte Buddhastatuen, die langsam vom Dschungel überwuchert werden und ein tolles Bildmotiv darstellen.
Öffnungszeiten und Preise
Die Chiang Dao Höhle liegt rund 5 km nördlich des Örtchens Chiang Dao, welches wiederum 87 km nördlich von Chiang Mai liegt. Mit dem Bus dauert die Fahrt von Chiang Mai aus rund 2 Stunden, mit dem Motorrad oder PKW geht es unwesentlich schneller.
Die Höhle und die Tempel rundherum haben täglich von 7.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Auch wenn der Eintritt nur 40 Baht kostet, brauchen Sie für eine intensivere Besichtigung einen Guide, der Sie durch das verzweigte Höhlensystem lotst. Der Guide kostet 100 Baht und 100 Baht nimmt er für seine Gaslampe.
Rund um die Anlage am Parkplatz gibt es einige sehr schöne Cafés, in denen Sie scharfe Nudelsuppe, gebratenen Reis und gekühlte Erfrischungsgetränke kaufen können.



