Ausflugstipp: Tempel in Phang Nga und Krabi
Der Süden Thailands ist, im Vergleich mit dem Rest des Königreichs, recht spärlich mit den so schönen buddhistischen Tempeln bestückt. Das ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass der Süden größtenteils muslimisch geprägt ist.
Heißt das, Ihr Kultur-Tag muss ausfallen? Natürlich nicht! Wir haben für Sie drei Tempel in Phang Nga und Krabi gefunden, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten!
Wat Suwan Kuha – der Affentempel
Wie viele andere Tempel verfügt auch Wat Suwan Kuha über mehrere Namen – bei den Einheimischen ist er einfach nur „Wat Tham“ (was soviel bedeutet wie Höhlen-Tempel), für Tourveranstalter ist er hingegen gerne der „Affen-Tempel“. Egal, wie man ihn nennen mag, der Tempelkomplex ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher aus Khao Lak genauso wie aus Pattaya. Der Tempel liegt in der Amphoe Takua Thung und erstreckt sich über mehrere Kalksteinhöhlen, kunstvoll beleuchtet, versteht sich.
Die Haupt- oder „Große Höhle“ Tham Yai ist imposante 20 x 40 Meter groß. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich die über 15 Meter lange goldene liegende Buddha-Statue, aber wenn Sie sich die kleineren Höhlen ansehen, werden Sie zahlreiche faszinierende Altare und Wandverzierungen finden.
Ein anderes Highlight wartet vor dem Höhlenkomplex: denn hier warten schon die kleinen Makake-Äffchen darauf, dass Sie sich für etwa 10 Baht einen kleinen Beutel mit Leckereien kaufen und diese an die flinken Makaken verfüttern. Im Gegensatz zu anderen Tempeln sind die Affen hier zwar „zahm“ und freundlich, aber der eine oder andere vorwitzige Geselle könnte doch auf die Idee kommen, sich an Ihrer Tasche, Sonnenbrille und Co. zu vergreifen. Es ist also ratsam, immer einen gewissen Abstand zwischen sich und den Äffchen zu lassen.
Wat Bang Riang – eingebettet in grüne Hügel
Dieser riesige Tempelkomplex liegt weitab von größeren Städten in den wundervoll grünen Landschaften des Inlands von Phang Nga. Selbst am Wochenende ist hier nur sehr wenig los, sodass Sie die friedliche Atmosphäre in vollen Zügen in sich aufnehmen können. Apropos „aufnehmen“, bei einem Besuch in Wat Bang Riang (oder seinem offiziellen Namen Wat Rat Uppatham) sollten Sie auf jeden Fall Ihre Kamera und ein gutes Objektiv mitnehmen, denn zu Fotografieren gibt es hier reichlich!
Der Haupttempel wird über eine Rampe erreicht, die an beiden Seiten von mythologischen Naga-Schlangen flankiert wird. Im Zentrum des Tempels steht eine weiße Stupa, die heilige Reliquien Buddhas beherbergen soll. In den Tempelgemäuern finden sich wunderschöne Wandmalereien und kunstvolle Schnitzereien, und trotzdem ist es die Außenanlage des Wat Bang Riang, die uns wirklich begeistert hat.
Denn die ist wahrhaft beeindruckend! Ein kleines Stück unter dem Haupttempelkomplex erstreckt sich die Statue von Guan Yin gen Himmel – die Göttin des Mitgefühls oder der Barmherzigkeit. Die Thai nennen sie auch Kwam Im. Diese chinesische Gottheit stammt aus dem Mahayana-Buddhismus und wird auch von Einheimischen hoch verehrt. Vor ihren Füßen erstreckt sich ein Wasserbecken, in dem sich die wunderschöne Göttin spiegeln soll.
Von der Statue der Guan Yin führt ein breiter Weg einige Hundert Meter weiter den Hügel hinauf zum zweiten Highlight: die sitzende goldene Buddha-Statue, überschirmt von einer siebenköpfigen Naga, der sich über die grünen Wipfel der Hügel erhebt.
Die Aussichtsplattform auf der Tempelanlage ist perfekt geeignet, um beide Statuen aus der Entfernung aufnehmen zu können, damit sie in ihrer ganzen Pracht zu sehen sind.
Wat Bang Riang ist sehr weitläufig und Sie müssen teilweise recht weite Strecken von Attraktion zu Attraktion überwinden – aber die wunderschöne Anlage lädt immer wieder zu malerischen Pausen ein. Definitiv einer unserer Favoriten, wenn es um Tempel in Phang Nga oder Südthailand geht!




