Der Mahanakhon Tower in Bangkok – eine Stadt in der Stadt

Bangkok steckt voller Sehenswürdigkeiten. Thailands Hauptstadt besitzt viel Tradition, aber sie hat sich in den letzten Jahren stark modern entwickelt. Zu dieser Entwicklung gehören auch hohe Gebäude, die Wolkenkratzer. 2016 hat Bangkok ein neues Projekt dazugewonnen, den Mahanakhon Tower. Mit 313 Metern Höhe gehört er zwar nicht zu den Spitzen der Welt, er ist aber aktuell das zweithöchste Gebäude der Stadt und des Landes und ein Magnet für Besucher.

Geschichte des Mahanakhon Tower

Nachdem der Plan gefasst wurde, auf dem großen Platz im Herzen Bangkos einen Wolkenkratzer zu errichten, musste natürlich entschieden werden, wer der glückliche Architekt für dieses Prestigeprojekt sein sollte. Die Wahl viel auf den deutschen Architekten Ole Scheerm, der auch schon in Singapur tätig gewesen war.

Er sollte etwas Besonders schaffen – und das hat er auch. Der Turm sticht mit seiner Glasfassade in die Höhe, er sieht ein bisschen aus wie ein verdrehter Zauberwürfel.

Die Glasfassade geht nämlich nicht bis zum obersten Geschoss durch, sondern ein spiralförmiges Band aus zurückspringenden und hervorstehenden Elementen zieht sich von unten bis zur abgestuften Spitze.

Diese Balkone und Terrassen wurden vom Architekten auch als Pixel bezeichnet, der Turm trägt deshalb den Beinamen „Pixel Tower“. Er ist wirklich als Kunstwerk zu betrachten.

In der Nacht, wenn das Spiralband beleuchtet ist, zieht der Turm die Blicke magisch auf sich. Alles ist also in bester Ordnung, wäre da nicht ein kleines thailändisches Gesetz: Eigentlich dürfen nur Thais in Thailand bauen. Der Tower des deutschen Architekten ist somit illegal. Nun heißt es abzuwarten, wie sich die Geschichte entwickelt. Abgerissen wird das Gebäude aber auf keinen Fall, es wird die Besucher Bangkoks noch lange erfreuen.

Was kann man im Mahanakhon Tower tun?

Die 77 Stockwerke des Towers werden für ganz unterschiedliche Zwecke genutzt. Er beherbergt ein Hotel, das Ritz-Carlton, aber auch private Wohnungen und Einkaufszentren.

Die Zimmer des Hotels sind in unterschiedlichen Preisklassen zu haben. Auch wer nicht allzu viel ausgeben will, kann in dem Hotel also übernachten und die spezielle Atmosphäre und den Luxus des Towers genießen.

Bei einem Kurzbesuch im Mahanakhon Tower ist das Highlight sicher die Sky Bar im obersten Stockwerk, von der aus Sie bei einem Cocktail einen fantastischen Panoramablick über die Stadt aus mehr als 300 Metern Höhe genießen können.

Und da der Tower die anderen Gebäude weit überragt, sind dem Ausblick auch keine Grenzen durch andere Wolkenkratzer gesetzt. Mit den Einkaufsmöglichkeiten, dem Hotel, den Restaurants und Freizeitanlagen für die Bewohner ist der Mahanakhon Tower eine richtige Stadt in der Stadt. Der Tower ist übrigens gut mit dem Skytrain erreichbar. Die Haltestelle Chong Nonsi befindet sich ganz in der Nähe.

Das Nebengebäude Cube

Der Tower an sich ist sehr sehenswert, doch besitzt er ein Nebengebäude, dass Sie auch besuchen sollten. Es ist zwar nur sieben Stockwerke hoch und damit zwischen den umliegenden Gebäuden versteckt, doch beherbergt es ein tolles Einkaufszentrum.

Auf dem Platz vor dem Turm und dem Cube lässt es sich wunderbar flanieren. Der Platz ist bei Einheimischen und Besuchern der Stadt gleichermaßen beliebt. An der Fassade des Cube ist eine LED-Leinwand angebracht, die Wetterinformationen und Nachrichten zeigt.

Mahanakhon Tower

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