Diese Faktoren haben Thailand den Ruf der Golf-Metropole Asiens eingebracht. In diese Liebeserklärung spielen viele Faktoren hinein: das warme, ausgeglichene Wetter (mehr zur Reisezeit weiter unten), eine ausladend tropische Landschaft mit interessanten topographischen Merkmalen, die alle Golfplätze in Thailand jeweils ganz einzigartig machen (vor allem im Norden des Landes bieten die wellig-hügeligen Erdformationen ideale, natürliche Voraussetzungen) und eine herausragende Gastfreundschaft.
Thailands Caddies: Eine Klasse für sich
Wer vom letzten Golfurlaub in Thailand schwärmt, wird früher oder später auf die thailändischen Caddies zu sprechen kommen. Ihre Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Professionalität sind wirklich einzigartig. Die Caddies kümmern sich in Thailand um Golfer nicht etwa nur auf dem Green. Sie heißen Besucher bei Ankunft persönlich willkommen und führen ihn sie durch die komplette Golferfahrung (dabei in heißen Monaten den obligatorischen Sonnenschirm haltend), begleitet von Erfrischungen und Snacks und den nötigen Erläuterungen des Platzes genau wie den Markierungen für und der Pflege des Balls, den sie bei Verlust auch suchen gehen. Wer sich bei einer Abschlagsentscheidung unsicher ist, den weisen sie freundlich auf platz-typische Optionen hin. Unser Tipp: Auch wenn die vorgeschlagene Route abwegig erscheint, einfach mal ausprobieren!
Die allgegenwärtige Freundlichkeit der Thai, eingebettet in ihre buddhistisch geprägte Kultur, ist hier ebenfalls auf Schritt und Tritt zu spüren. Meist sind die Caddies in Thailand weiblich. Wer auf ein ausgezeichnetes Englisch Wert legt, kann dies vorab im Club anmelden; doch auch bei kleinen Sprachbarrieren kann man sich sicher sein, die nötige Hilfe auf charmante Art angeboten zu bekommen. Nicht wundern: Viele Der Thailänder sprechen das englische ‚r‘ wie ein ‚l‘, das kann beim Wort „right“ schon mal zu Verwirrungen führen. Der thailändische Begriff für links ist „Sai“, für geradeaus „Tong Tong“ und für rechts „Khua“ – wer sich das vorab merkt, kann bei den Caddies deutlich punkten und entlockt ihnen mit Sicherheit ein breites Lächeln!
In den meisten Clubs sind begleitende Caddies Pflicht. Sie kosten etwa zehn Dollar, die noch zum Platzpreis hinzu kommen. An den Trinkstationen gehört es zum gute Ton, den Caddie einzuladen. Diese Trinkstationen in Form kleiner Kioske sind in Thailand meist nach jedem dritten Loch stationiert. Man sollte hier unbedingt die Möglichkeit nutzen, viel und über das Durstempfinden hinaus zu trinken, da die Wärme dem Körper auch relativ geringer körperlicher Belastung sehr schnell viel Flüssigkeit entzieht.
Im Anschluss an das Spiel kann und sollte man den Caddies ein Trinkgeld geben, das ebenfalls zwischen zehn und 15 Dollar liegt, je nachdem, wie zufrieden man war – die Caddie Fee übersteigen braucht es jedoch nicht. Ein Wort der Warnung: Wer glaubt, mit seinem Caddie exzessiv flirten zu können und sie im Anschluss noch auf einen Drink einladen zu sollen, irrt sich. Weibliche Caddies in Thailand sehen sich zu Recht als professionelle Angestellte mit wertvoller Ausbildung und erwarten den entsprechenden höflichen Respekt (und nicht mehr).
Die beste Reisezeit für den Golfurlaub in Thailand
Viele Golfplätze in Thailand sind sogar ganzjährig bespielbar – welche davon besonders flexibel sind, darauf gehen wir in unseren anderen Beiträgen ein. Gleichzeitig wird die richtige Reisezeit für den Golfurlaub in Thailand nicht nur vom Klima, sondern auch noch von anderen Faktoren bestimmt. Denn wie alle touristischen Aktivitäten hat auch das Golfen in Thailand eine Hoch- und eine Nebensaison. Hiervon ist abhängig, wie voll es auf dem Grün werden kann. Wie schon erwähnt, ist die sogenannte „cool season“ zwischen Oktober/ November und Februar mild und sehr sonnig; vor allem aber ist es weniger humide und schwül als im Rest des Jahres. Die leichte Brise und der strahlende Himmel tun das ihrige dazu, dass diese Monate bei weitem die beliebtesten bei Golfern in Thailand sind Will man in dieser Zeit seinen Golfurlaub in Thailand verbringen, muss man früh buchen und bereit sein, den Golfplatz zu teilen.
Im März beginnt dann der thailändische Sommer – und es kann tagsüber bis über 40° Celsius heiß werden. Dabei bleibt es aber trocken. Wer kein Problem damit hat, morgens früh aufzustehen und zu spielen und die zweite Runde dann am Nachmittag anzugehen, mit einer Siesta dazwischen, hat in diesen Monaten gute Karten preiswerter Golfferien in Thailand zu machen.
Anschließend, von Juni bis September kommt die „grüne Saison“, und das bedeutet Regen. Allerdings regnet es nicht konstant durch, wie viele fälschlich annehmen. Vielmehr kommt das Nass in kurzen Schauern oder seltener Gewittern herunter und hört dann wieder auf, um dem Sonnenschein Platz zu machen. Auch in der grünen Saison kann man also Golfen in Thailand, solange man kein Problem damit hat, zwischendurch (meist nachmittags) mal Regenschutz zu suchen.
Dabei haben die Architekten auf den meisten Plätzen die typisch thailändischen Gegebenheiten bereits berücksichtigt: Die durchdachten Entwässerungs-Systeme der Golfplätze sorgen dafür, dass das Green schnell wieder trocken ist. Meist kann man bereits eine Viertelstunde nach dem letzten Schauer wieder aufs bereits getrocknete Gras – nur in den Bunkern ist dann noch die eine oder andere Pfütze zu sehen. Die Trinkstationen nach jedem 3. oder 4. Loch bieten Unterstände und Gelegenheit, sich das dramatische und oft sehenswerte Wetter-Schauspiel mit einem Drink in der Hand und trockenen Hauptes anzusehen.
Nur im September sollte man auch in Thailand aufs Golfen besser verzichten, denn dann lässt sich auch mit den präzisesten Messdaten nicht mehr vorher sagen, wann der nächste Regenguss kommt. Alles in allem ist die Frage des Wetters beim Golf spielen in Thailand nur eine Sache sorgfältiger Planung beim Buchen der Abschlagszeiten und ein wenig Geduld, wenn man doch mal überrascht wird.










